Auszug aus dem Hörbuch: "Dreammaker" Sätze die den Namen: "Johan" beinhalten.


Autor: Audrey Carlan
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Seite 34
»Ihr sieht echt heiß aus. Auf dieser Seite hier läuft gerade ein Rating zwischen dir und ihrem Ex, Johan Karr.« Wendy zeigt auf den Bildschirm. »Guck mal, du führst mit sechzehn Prozent.«

Seite 59
»Ich hab noch nie die Eltern von einem Freund kennengelernt. Du wirst es nicht glauben, aber früher hatte ich vor lauter Schauspielerei keine Zeit zum Daten. Mit etwa zwanzig hat sich das geändert, aber an den Punkt bin ich nie gekommen. Mein erster richtiger Freund war Johan. Und der hat mich seinen Eltern nie vorgestellt.«

Seite 116
»Du hast deiner Freundin gesagt, dass du mit einer anderen Frau essen warst, einer Frau, mit der du direkt vor mir geschlafen hast. Eine Frau, die angeblich eine sehr gute Freundin von dir ist. Wie soll ich darauf vertrauen, dass ihr nur Freunde seid, wenn du mir nicht sagen kannst, was mit dir los ist? Ich muss wissen, wie du tickst, Parker, sonst werde ich nie an unsere Beziehung glauben können. Ich hab dir auch von Johan erzählt. Was ist dir passiert, dass du dich auf keine Frau einlassen kannst?«

Seite 147
»Ja, das merke ich, wenn sie über dich spricht. Ihre Augen fangen richtig an zu leuchten und bekommen so einen verträumten Ausdruck. Genau so war es, wenn sie von Johan erzählt hat, und der hat ihr das Herz gebrochen. Sorg einfach dafür, dass meine beste Freundin diesen glücklichen Gesichtsausdruck nicht verliert, dann ist zwischen uns alles klar. So, und jetzt muss ich einen Haufen Arbeit erledigen, ohne Assistentin, also legen wir besser auf.«

Seite 187
»Ehrlich gesagt hatte ich keine Rolle mit Liebesszenen mehr, seit ich in der festen Beziehung mit Johan war, und ihm war es total egal, wen ich geküsst habe oder ob ich nackt vor der Kamera war«, flüstere ich ihm verschwörerisch zu und kuschele mich an seine Brust. Er umfasst meine Wangen.

Seite 279
»Jetzt rede mit mir. Du machst mir Angst. Wer will der Welt was zeigen?« »Johan. Er ... oh mein Gott, Parker, es ist so furchtbar.« Ihr scheint jedes Wort schwerzufallen. »Was denn, Peaches? Was ist furchtbar? Sag es mir.«

Seite 283
»Oh, Baby ...« Mein Mädchen wird bedroht und ruft zuerst mich an. Ich bin der erste Mensch auf der Welt, an den sie sich wendet. Ich könnte mich kaum stärker, größer und männlicher fühlen als in diesem Augenblick. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich ihr helfen kann. Zu diesem Johan zu fliegen und ihm die Fresse zu polieren, klingt schon mal nach einer perfekten Idee.

Seite 289
»Wendy, entschuldige, dass ich dich so spät noch störe.« Ich gehe nervös auf und ab. »Skyler steckt in Schwierigkeiten. Ihr Ex, Johan Karr, droht damit, eindeutige Nacktfotos von ihr zu veröffentlichen und ein Enthüllungsbuch über ihre abnormen sexuellen Vorlieben zu schreiben, die eigentlich gar nicht ihre, sondern seine sind. Ich muss rausfinden, wieso er das tut. Oder mir zumindest etwas einfallen lassen, was ich seiner Drohung entgegensetzen kann.«

Seite 298
»Geht es ihr gut?« Ich kneife die Augen zusammen, meine Haut kribbelt vor Wut. Ich wünschte, ich könnte mit ihr im Bett liegen und sie beschützend im Arm halten, damit ihr nichts passieren kann. »Nein. Johan meint es ernst. Sein Anwalt hat mich bereits angerufen und mir ein Angebot unterbreitet.« Messer in die Brust. »Ein Angebot? Als würde er etwas an den Höchstbietenden verkaufen?«, fauche ich. »Was schlägt er vor?«

Seite 301
Ich wünschte, Johan Karr würde von der Bildfläche verschwinden und nie wieder auftauchen. Nie wieder in der Lage sein, der Frau, die ich liebe, oder irgendwem sonst wehzutun.

Seite 304
Als dieser Scheißtag endlich zu Ende ist, ziehe ich meine Klamotten aus und falle ins Bett. Hoffentlich kann Wendy mich morgen schon mit mehr Informationen zu den Plänen von diesem Johan versorgen. Es muss einen Grund geben, dass er seine Ex um eine so große Summe erpressen will. Es ergibt einfach keinen Sinn. Zwei Jahre lang lässt er sie in Ruhe und dann – BäM! – beschließt er, ihren Ruf und ihre Lebensgrundlage zu ruinieren?

Seite 306
Ich lese die SMS immer wieder. Ein böser Junge. Das könnte wer weiß was heißen, aber so wie ich Wendy kenne, meint sie, dass Johan Karr ein paar Leichen im Keller hat, und die gräbt sie jetzt aus. Ich lächele, weil ich weiß, dass ihre Entdeckungen sehr wohl bedeuten können, dass meine Freundin keinen Cent zahlen muss. Hoffentlich.

Seite 311
Ich nicke. »Keehan hat mir seine Bedenken mitgeteilt, und da habe ich Wendy die Mitarbeiter von eurer Liste und deren finanzielle Aktivitäten der letzten zwei Jahre prüfen lassen. Er hat mir seine Daten ebenfalls zu den Akten gegeben. Alles offengelegt. Wendy hat sie gestern Abend gemailt, bevor ich sie wegen der anderen Sache angerufen habe.« Ich deute das mit Johan nur an, weil ich keine Lust habe, meine Privatangelegenheiten vor unseren Kunden zu besprechen. Royce nickt. »Ich wünschte, du hättest mir das gesagt.« Eine vorwurfsvolle und unnötige Aussage.

Seite 312
»Uns ist klar, dass das eine Weile dauern könnte. Schick sie uns einfach nach und nach, wenn du so weit bist.« Ich atme geräuschvoll ein, weil mir sofort klar ist, dass Wendy parallel zur Arbeit für die Kundin nicht weiter Jagd auf Johan machen kann. Royce wirft mir einen schnellen Blick zu und fragt Wendy in strengem Ton: »Hast du, äh, die andere Sache schon erledigt? Gut, ich sag es ihm. Kümmere dich um die Namen, ja?«

Seite 321
»Hast du was dagegen, dich um die nächste Phase zu kümmern, während ich ins Hotel fahre und die Infos auswerte, die Wendy mir über Johan geschickt hat?« »Kannst auf mich zählen.«

Seite 323
Mein Gott! Johan Karr ist das größte Arschloch auf diesem Planeten. Je mehr von den Dokumenten ich lese, die Wendy mir gemailt hat, desto angewiderter und wütender werde ich.

Seite 324
»Mehrfach Trunkenheit am Steuer, viermal wegen Diebstahl in Jugendknast, bevor er überhaupt achtzehn war. Das ging schon in Johans Kindheit los. Hast du bis auf die beiden Anzeigen wegen sexueller Nötigung gegenüber seiner Highschoolfreundin und der Frau im ersten Collegejahr, die seine Familie außergerichtlich beigelegt hat, noch was in der Richtung gefunden?«

Sie schüttelt den Kopf. »Nein, nur die beiden. Seine Familie hat beiden Mädchen ein hübsches Sümmchen gezahlt, damit die Anzeige fallengelassen wurde. Ich musste richtig tief graben, bis ich überhaupt etwas über Johan rausgefunden habe, was vor seinem Collegeabbruch und dem Beginn seiner Modelkarriere lag. Aber ich habe jede Menge Artikel über ihn und Sky gefunden.«

Seite 325
Ich stöhne auf. »Das kann man ihnen nicht übelnehmen. Einmal verzeihen ist selbstverständlich, aber irgendwann ist das Maß voll. Meine Mutter würde bis zum bitteren Ende zu uns halten, aber mein Vater würde nie zulassen, dass der Mist, den mein Bruder oder ich verzapfen, auf sie zurückfällt. Bei JOHANS Vergangenheit und dem, was er schon als Kind auf dem Kerbholz hatte, sind sie vermutlich irgendwann an den Punkt gekommen, an dem ihnen klar war, dass sie ihn in seinem Fehlverhalten unterstützen, wenn sie ihn jedes Mal raushauen. Wenn man nie die Konsequenzen für sein Verhalten zu spüren bekommt, kann man immer so weitermachen. JOHAN hat seine Vergehen ja mehrmals auf die ekelhafteste Weise wiederholt.«

Seite 326
»Oh Gott, nein! Das würde ich den Frauen nie antun. Sie haben das, was er ihnen angetan hat, überlebt. Wir können nicht einfach ihre Vergangenheit wieder rausholen, um Johan zu schaden oder Skylers Karriere zu retten. Das wäre nicht richtig.«

Seite 328
Bevor ich etwas sagen kann, spricht sie leise ins Telefon. »Anscheinend ist Johan regelmäßig Gast in einem Sexklub. Ein ernsthafter Undergroundklub, in den nur Mitglieder hineinkommen, und zwar ein Folterklub.« Bei dem Wort Folter schrillen in meinem Kopf alle Alarmglocken.

Seite 329
»Und da ist JOHAN Mitglied?«, frage ich, obwohl ich die Antwort längst kenne. »Eingetragenes Mitglied. Er hat monatlich (ein)hunderttausend auf ein Konto überwiesen, das ich über mehrere Briefkastenfirmen und - unternehmen ausfindig machen konnte.« Ich knirsche mit den Zähnen. »Offensichtlich hatten JOHAN und zwei Frauen vor sechs Monaten einen schlimmen Unfall.«

Wendy spannt den Kiefer an und verzieht die Lippen. Ich beobachte, wie sie das Gefühl, das sie quält, in den Griff bekommt und sich emotional davon abschottet. Sie holt tief Luft und schluckt. »Dem Polizeibericht zufolge haben Johan und die beiden Frauen Koks genommen. Sie waren so high, dass die Frauen eingewilligt haben, sich von Johan Rücken an Rücken an ein drehbares Andreaskreuz fesseln zu lassen.

Seite 330
»Okay, ich kann’s mir vorstellen ...« Vor meinem inneren Auge sehe ich Skyler mit Augenbinde an so einem Teil, und ein unheilverkündender Schauer läuft mir über den Rücken. »Na ja, Johan hat eine von ihnen mit seiner Boxershorts geknebelt und ihr die Augen verbunden. Normalerweise vereinbart man ein Signal, wenn man Subs knebelt, oder gibt ihnen etwas in die Hand, das sie fallen lassen können, oder einen Knopf, der ein Geräusch macht, wenn sie ihn drücken. Seite 331 Wendy zuckt die Achseln. »Die Frau hat durch das Unterschreiben einer expliziten Einverständniserklärung quasi ihr Leben aufgegeben. Außerdem war auf den Videoaufnahmen zu sehen, dass er nicht vorhatte, ihr wehzutun. Der Klub hat die Familie ausbezahlt, die Richter bestochen und Johan vor die Tür gesetzt. Es wurde unter den Teppich gekehrt, als wäre nichts geschehen. Ich glaube, wenn das an die Presse gelangt ... muss ich ins Zeugenschutzprogramm.

Seite 335
»Wendy ... du kannst mich um alles bitten.« Ich dämpfe meine Stimme zu einem beruhigenden, hoffentlich freundlich wirkenden Tonfall, vor allem nachdem wir diese üblen Informationen über Johan durchgegangen sind. Sie leckt sich die Lippen, und ihre Körpersprache deutet auf einen Hauch von Angst hin.

Seite 338
Ich überfliege noch einmal die Unterlagen, die sie mir geschickt hat. JOHAN KARR ist ein ekelhafter Typ mit ziemlich abartigen Vorlieben. Es scheint, als hätte seine Familie ihn enterbt. Seine Karriere geht den Bach hinunter, und er ist ein Junkie, der nichts zu verlieren hat. Das Blut in meinen Adern kocht. Wie kann dieses widerliche Stück Scheiße meine wunderschöne Skyler in den Armen gehalten haben? Ich schlucke den Drang hinunter, JOHAN jeden einzelnen Finger zu brechen, und konzentriere mich lieber auf das Glück, Skyler an meiner Seite zu haben. Ich bin auf ihrer Seite.

Und vor allem muss ich wissen, ob es ihr gut geht. Nachdem ich mehr über Johan herausgefunden und festgestellt habe, wie gefährlich er ist, muss ich mich vergewissern, dass sie okay ist.

Seite 339
Ihre Stimme klingt brüchig, als sie antwortet. »Das sagst du, aber du kennst Johan nicht. Wenn er sich etwas vornimmt, dann setzt er es um, und wenn ich ihm das Geld nicht gebe ...«

Seite 341
Ich muss lachen. Meine alberne Freundin. »Ruf mich morgen an, dann gehen wir die Informationen durch, die Wendy über Johan gesammelt hat. Ist das okay für dich?«

Seite 342
Skyler kichert, und das Geräusch erfüllt mein Herz und meinen ganzen Körper mit einem derart schönen und warmen Gefühl, wie ich es lange nicht gespürt habe. Die Schwärze, die sich über mich gelegt hat, als ich von Johans Vergangenheit gelesen habe, fällt mit jedem Wort meiner Frau von mir ab.

Seite 343
»Okay, Peaches, denk dran, mich morgen nach dem Dreh anzurufen, dann überlegen wir weiter, wie wir glimpflich aus dieser Johan-Sache rauskommen.«

Seite 386
»Ja, da kannst du dich drauf verlassen. Du willst jetzt endlich nach New York, oder?« Ich streiche mit dem Finger über den Rand meines Glases. »Und wie. Ich mache mir Sorgen um sie. Dieser Johan ist echt ein Arsch.« »Meinst du, er will ihr was tun? Also körperlich?«

Seite 390
»Ich nehme mir ein paar Tage frei, um den Scheiß mit Sky und Johan zu klären.«

Seite 391
Ich lege drei Zwanziger auf die Theke, um die Zeche zu bezahlen. »Na klar.« »Ruf an, wenn du wegen Johan unsere Hilfe brauchst.« »Mach ich.«


Seite 398
»Wer zum Teufel ist da?« Meine Stimme ist barsch und duldet keinen Widerspruch. »Johan. Wer zum Teufel ist denn dort?«, antwortet er im gleichen Stil. Bei dem Namen schlägt mir das Herz bis zum Hals. »Wo ist Skyler?«

Seite 399
Ich kann die Frau, die ich liebe, nicht einfach im Stich lassen, wenn sie immer noch in Gefahr ist. »Hör zu, Johan, ich weiß, was du getan hast. Wie du die Frau in dem Klub hast sterben lassen. Dass Kredithaie wegen Hunderttausenden hinter dir her sind.

Seite 401
»Du nennst mich Abschaum, bist selber aber auch nicht besser«, zischt JOHAN, und mit wachsendem Zorn wird auch sein Akzent stärker. »Mag sein. Aber du hast keine Wahl. Lass sie gehen, halt dich aus ihrem Scheißleben raus.« Jedes meiner Worte soll ihn genauso treffen wie das Wissen, dass Skyler mich betrogen hat, meine Seele durchbohrt. »JOHAN? Was machst du mit meinem Handy?«, höre ich ihre liebe, aber vorsichtige Stimme im Hintergrund.

Die Parts von „Skyler“ liegen auf den Seiten 403 - inkl. 417 und sind hier nicht gelistet.

Seite 421
Weiß. Leer. Nichts.
Bilder von ihr drängen sich in mein Sichtfeld. Skyler in Johans Armen ...
Wie sie in seinem Bett liegt ...
Ihre zarten Hände an seinem Körper ...

Seite 426
Ich halte meinen Arm im rechten Winkel mit der Hand nach oben. »Hoffen wir‘s. Aber das hat sich wohl eh erledigt, immerhin war sie die ganze Nacht bei ihm.« Die Vorstellung, wie sie sich mit Johan im Bett wälzt, schnürt meine Brust so fest zusammen, dass ich kaum noch atmen kann.

Seite 431
Er nickt und schürzt die Lippen. »Aber trotzdem. Deine Kleine hat dich verarscht. Wie kommst du damit klar?« Ich schließe die Augen, atme tief durch und versuche die Bilder von ihr und Johan aus meinem Unterbewusstsein zu verdrängen, bevor sie auftauchen.

Seite 432
Royce hebt die Hand. »Moment mal. Du weißt doch gar nicht, was in dem Hotelzimmer passiert ist.« »Ach nein? Die Frau hat mich direkt am ersten Tag, den ich bei ihr im Penthouse war, angesprungen. Und mit Johan war sie fast zwei Jahre zusammen.«

Seite 434
»Echt jetzt, Wendy? Was soll uns denn bitte passieren, Mädel?«, wirft Royce dazwischen und schüttelt müde den Kopf. »Die Frau ist schlauer, als ihr guttut. Passt auf euch auf, Bros.« Sie ignoriert ihn einfach. »Dann ist sie anscheinend nach Hause gekommen und hat eine Nummer angerufen, die ich als Johans identifiziert habe.

Seite 437
»Was?« Ich blinzele den Schlaf fort, der mein Bewusstsein zu übermannen droht. »Skyler hat anscheinend einen dreimonatigen Aufenthalt in einer Entzugsklinik für einen gewissen Johan Karr bezahlt.« Ihre Stimme klingt gefasst, aber ihre leuchtend blauen Augen heben sich riesengroß von ihrer blassen Haut ab.

Seite 441
Die ganze Welt weiß, dass sie über Nacht bei ihm war, vermutet es zumindest. Sie war ohne ihr Sicherheitsteam da, hat sich in große Gefahr gebracht. Johan Karr ist unberechenbar. So viel habe ich aus unseren Gesprächen mitbekommen.

Seite 447
Ich wünschte, in Beziehungen wäre es genauso einfach. Stattdessen stolpere ich hier durch das reinste Minenfeld. Ich hab keine Ahnung, wo ich gefahrlos hintreten kann. Ich weiß nur, dass ich am liebsten die Beine in die Hand nehmen würde. Mich so schnell wie möglich wieder in die Arbeit stürzen und Abstand von der ganzen Scheiße mit Johan und Skyler bekommen will. Aber am dringendsten brauche ich ein Ziel vor Augen.

Seite 527
Ich reiße die Augen auf und knalle mein Glas auf den Tisch. Zum Glück ist es schon fast leer, sodass nichts überschwappt. »Sie hat dasselbe wie Kayla getan. Sky hat die Nacht in Johans Hotelzimmer verbracht ...«

»Weil sie auf harte Schwänze steht? Die Frau vögelt gern. Ich sollte es wissen. Und sie ist verdammt gut darin. Vielleicht hat sie sich nach JOHANS Schwanz gesehnt.« Bei dem Gedanken daran, dass Sky auch nur in der Nähe von JOHANS winzigem Würmchen war, umklammere ich das Bierglas so fest, dass es beinahe zerspringt.

Seite 529
Wie Sky mir sagt, dass sie überlegt, nach Boston zu ziehen. Was, wenn sie die Wahrheit sagt? Johan ist eine falsche Schlange. Er könnte die Zeit, die sie miteinander verbracht haben, ganz einfach aufgebauscht haben. Mich angelogen haben.

Seite 531
Er drückt meine Schultern. »Bruder, du bist immer noch verliebt. Deshalb tut es ja so weh.« Und er hat recht. Ganz gleich, was Skyler vielleicht mit Johan angestellt hat, ich bin noch immer bis über beide Ohren in diese Frau verliebt. Und ich konnte es ihr noch nicht einmal sagen.

Seite 562
Ich schlucke den baseballgroßen Kloß hinunter, der mir in der Kehle steckt. »Und?« Er schüttelt den Kopf. »Sie gibt zu, dass sie zu Johan ins Hotel gefahren ist, weil sie gehofft hat, die Auseinandersetzung selbst beilegen zu können.

Seite 570
Was mich daran erinnert, was mir noch mit Skyler bevorsteht. Ich will diesen Auftrag so schnell wie möglich abschließen, um das zu tun, was Bo mir geraten hat. Schnellstmöglich nach New York fliegen, vor ihrer Tür stehen und Antworten einfordern. Und so wahr mir Gott helfe, sie wird mir zuhören und mir jedes widerliche Detail darüber liefern, was mit Johan gelaufen ist, wenn sie weiterhin auch nur die geringste Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft haben will. Eine gemeinsame Zukunft.

Seite 578
Meine Gedanken überschlagen sich vor lauter Möglichkeiten, aber ich kann keine davon richtig fassen. Als würde mir die Antwort immer wieder durch die Finger rinnen. Ich kann nur noch daran denken, nach New York City zu kommen und Skyler wegen ihrer Nacht mit Johan zur Rede zu stellen.

Seite 598
Ihre Worte lassen alle meine Vorsätze dahinschmelzen, und die letzten zehn Tage ergießen sich wie Säure über meinen Körper, ätzen sich in Fleisch und Knochen. Meine Wut auf sie, weil sie mit Johan zusammen war. Meine Liebe für sie, weil sie um mich kämpft.


Seite 602
Sie stöhnt. »Immer.« »Hmmm, das muss ich überprüfen.« Besitzergreifend umfasse ich ihre Mitte, ihre Lust benetzt meine Hand. »Warst du bei Johan auch so geil?«, stoße ich durch meine zusammengebissenen Zähne hervor und dringe mit zwei Fingern tief in sie ein. Ihr Mund öffnet sich in einem lautlosen Schrei, und sie schüttelt den Kopf. »Niemals.«

Seite 619
»Nein, hast du nicht.« Zumindest hoffe ich das. Obwohl die Sache mit Alexis mir das Herz schwer macht, müssen wir zuerst das klären, was zwischen Johan und mir war. Das hat Priorität, aber ich kann die nagende Angst in meinem Inneren nicht abschalten.